Kapitalanlage Ferienwohnung an der Ostsee – Vorteile und Nachteile

Anleger, die ihr Kapital nicht in eine „klassische“ Immobilie investieren möchten, sondern ihr Geld da anlegen wollen, wo andere Urlaub machen, sollten durchaus einmal über eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage nachdenken. Durchaus reizvoll ist dabei zunächst der Gedanke, dass man eine Ferienimmobilie in der Regel wesentlich höher vermieten kann als eine normale Wohnung. Doch wie bei jeder Investitionsentscheidung sollten auch beim Kauf einer Ferienwohnung die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.

Vor- und Nachteile einer Ferienwohnung

Ferienhaus als KapitalanlageDie Vorteile liegen auf der Hand: Als Eigentümer kann man zumeist eine bessere Rendite erzielen als bei einer „normal“ vermieteten Immobilie. Dies gilt umso mehr, wenn man ein Klientel mit einbezieht, dass durchaus bereit etwas mehr auszugeben, z.B. für eine Ferienwohnung mit Hund.

Lässt man zunächst die steuerlichen Aspekte außer Acht, so kann man natürlich seine Ferienwohnung auch in gewissem Umfang selbst nutzen. Dies ist sicher für reine Kapitalanleger nicht der entscheidende Vorteil, aber es ist für viele Anleger bestimmt ein Argument für den Kauf einer Immobilie in einem Urlaubsgebiet wie beispielsweise an der Ostseeküste.

Für den Kauf sprechen zudem Werterhalt und Lage, denn im Normalfall befindet sich die Ferienwohnung in einer seit Jahrzehnten bewährten Urlaubsregionen. Das Risiko, dass sich gravierende Umstände in der Region verändern, ist somit sehr überschaubar. Als Eigentümer darf man daher durchaus mit einer sehr guten Wertstabilität beziehungsweise einer Wertsteigerung rechnen.

Eine Ferienwohnung hat aber auch Nachteile

Da die meisten Urlauber nur einige Tage oder im besten einige Wochen in der Wohnung wohnen, muss sich der Vermieter fortwährend um neue Mieter kümmern und die Abwicklung der Vermietung organisieren.

Außerdem muss nicht nur die Vermietung ständig organisiert werden, auch die FeWo muss ständig und umfassend betreut werden. Mit anderen Worten: Eine Ferienimmobilie muss verwaltet werden, was bei einer Ferienwohnung häufig nicht gerade günstig ist. Die Abnahmen und Übergaben an die Urlauber, das Beauftragen der Handwerker sowie die Abnahme der Reparaturarbeiten, der gelegentliche Austausch der Möbeln oder sonstigem Inventar, Forderungen gegen Urlaubsgäste eintreiben (beispielweise wg. vorsätzlicher Beschädigung der FeWo).

Sonderfall Ferienwohnung mit Hund

Gerade wenn Sie eine Ferienwohnung mit Hund an der Ostsee vermieten, können schon einmal Beschädigungen auftreten. Sofern man als Eigentümer diesen doch relativ hohen Aufwand nicht selbst übernehmen kann oder will, muss man Unternehmen beauftragen, welches sich um all diese Belange professionell kümmert.

Zuletzt seien hier noch die relativ hohen Kaufpreise, die für Ferienwohnung an der Ostsee verlangt und auch gezahlt werden genannt. So sind für Ferienwohnungen an der Ostseeküste an, wie beispielsweise auf dem Darß oder auf Usedom durchaus 3.000 bis 4.000 €/m² einzuplanen.

Ist ein geeignetes Objekt gefunden, so stellt sich natürlich noch die Frage, wie man die Ferienwohnung am besten auslastet. Es bietet sich natürlich an, die Ferienwohnung auf einer eigenen, ansprechenden Internetseite darzustellen. Hierdurch ergeben sich jede Menge Potenzial: So können z.B. mit Anzeigen bei Google werben oder durch den Einsatz von Suchmaschinenoptimierung Buchungsanfragen generieren. Werben Sie mit einem eigenen Video, wie dem nachstehenden z.B. auf YouTube für Ihr Angebot.

Zudem können Sie Ihre Ferienwohnung bei bekannten Portalen ausschreiben. Sicherlich gibt es viele weitere Möglichkeiten Ihre Ferienwohnung an der Ostsee optimal auszulasten. Seien Sie kreativ! Dann birgt eine solche Anlage sicher mehr Chancen als Risiken.